Dunning-Kruger-Effekt bezeichnet die kognitive Verzerrung im Selbstverständnis inkompetenter Menschen, das eigene Wissen und Können zu überschätzen. Diese Neigung beruht auf der Unfähigkeit, sich selbst mittels Metakognition objektiv zu beurteilen. Der in der Fachliteratur unübliche Begriff geht auf eine Publikation von David Dunning und Justin Kruger im Jahr 1999 zurück.

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Dieser Effekt ist in der Zucht und im Tierschutz sehr häufig zu sehen. Vor allen sind es Anfänger oder Tierschützer. die die alles besser machen wollen. Sie allein sind befähigt Hunde zu halten, erziehen und ernähren. Natürlich ist Platz in jeder Hütte, auch für mehrere 60 – 80 kg schwere Hunde. In Facebook stellen sie sich, als Mutter aller Hunde dar, glauben sektenartig viele fake news.

Sie glauben alles was sie hören oder lesen, wenn sie darin etwas für sie positives sehen, ohne es zu prüfen.

Erfahrungen, genauso ältere Bücher werden abgeleht, Vererbungslehre weicht einem oh wie süß. Ahnentafel lesen ergibt nicht viel Sinn, da sie sowieso die Tiere nicht kennen. Es zählt nur was das Herz oder der eigene Wille sagt. Erbfehler und Fehlfarben kommen nur bei anderen vor.

Alles wird vermenschlicht “und der Hund stammt nicht vom Wolf ab”, dessen Rudelregeln auch noch für unsere Hunde zählen. Wehe dem Hund, der sich an solche Wolfsregeln hält, der ist Verhaltens gestört, nicht Rasse typisch.

Was hält ein Rüde, der in einem anderen Rudel gedeckt hat, von diesen Welpen? Lästig, die haben nicht das Recht oder den Rang ihm auf die Pelle zu rücken, also wird geknurrt, eventuell am Ohr des Welpen vorbei geschnappt. Das sieht die Mutter natürlich sehr gern, schließlich geht in ihrem Rudel nichts über die Welpen…

 

Arno Schiff